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Folkebootsegeln in Kiel

Kiel und das Folkeboot gehören einfach zusammen!

Schon als die ersten Folkeboote in den sechziger Jahren von Dänemark nach Deutschland kamen, wurde das Folkeboot in Kiel sehr beliebt. Felder von mehr als 70 Folkebooten zur Kieler Woche trugen dazu bei, dass das Boot wegen seiner hervorragenden Segeleigenschaften eine große Verbreitung erlangte.

Heute sind es ca. 150 Folkeboote, die in Kiel beheimatet sind.

Mit seiner Lage an der offenen Ostsee und der landschaftlich schönen Umgebung ist die Kieler Förde ideal für das Segeln mit Folkebooten geeignet. Touren, Day-Sailing oder Regatten – für jeden Geschmack ist die Kieler Förde das richtige Revier.

Die Boote der Kieler Folkebootflotte verteilen sich über viele Häfen, von Strande über Laboe, zur Innenförde, bis zur Schwentine. Überall treffen sich Stegnachbarn, um sich auszutauschen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der freundschaftliche Umgang steht bei der Flottengemeinschaft im Mittelpunkt.

Viele Folkebootsegler gehen im Sommer auf Tour, im Spätsommer sehen wir uns dann in Mönkeberg zu unserer Kieler Stadtmeisterschaft. Im Winter treffen wir uns zu Vortragsveranstaltungen, wo Themen von Bootspflege über Wetterkunde bis hin zum Boots-Trimm diskutiert werden. Unser traditionelles Grünkohlessen im Januar rundet das Winterprogramm dann ab.

Zu unseren Ranglistenregatten gehören die Kieler Woche, die Regatten um das Trudelmaus-Modell, sowie unsere Kieler Stadtmeisterschaft. Aber auch neben den Ranglistenregatten wird in Kiel viel um die Wette gesegelt. Hierzu bieten sich die Mittwochsregatten auf der Innen- und Außenförde an. Weitere interessante Regatten sind Ærø -Rund, die Aalregatta, RVO-Regatta und die Klassiker Regatta in Laboe.

Einfach mal auf das Folkeboot steigen und das Segeln auf der schönen Kieler Förde genießen, das ist Folkebootsegeln in Kiel.
kippke FolkeIDM 20130905

Bruno Splieth Pokal 2019

bruno splieth preis 01- der Wannsee auf der Kieler Innenförde

Alte Liebe rostet nicht, und alte Pokale erst recht nicht - der Bruno Splieth Pokal lebt aufgrund einer Neustiftung des Preises durch Ulf Kipcke ergänzt um attraktive Sachpreise, gespendet von Tommy Müller, wieder. Das Spektakel startete am 5./6. Oktober - ausgerichtet vom SVK in Kiel - auf der Innenförde direkt vor der Tirpitzmole, somit Anfahrt zur Bahn ca. 5 Minuten (kein Witz).
Samstag ging es los bei kuscheligen 10 Grad mit Wind 3-4 aus Nordost. Da konnte die Wettfahrtleitung glänzen und ihre längste Bahn auslegen. Und das mal gleich vorneweg - großes Kompliment an das gesamte für die Wasserarbeit zuständige Team, tiptop Bahnen an beiden Tagen, schnelle Abwicklung der Rennen.

Damit es auch wirklich niemanden zu warm wurde, begann es in der „zweiten Halbzeit“ am Samstag ergänzend schick zu regnen.
Das aber kann echte Seehelden nicht von der Verrichtung ihres Tuns abhalten - a man‘s gotta do, what a man‘s gotta do. Apropos Männer - dieses mal waren anders als in Berlin keine Damen auf der Bahn dabei (sehr bedauerlich), dafür einige männliche Gesichter nach langer Zeit mal wieder und einige auch erstmalig (sehr erfreulich). Übrigens - seit der IDM in Berlin sind uns ja Menschen bekannt, die gerne auch mal mit der beruflich ausgeübten Großschifffahrt kuscheln. Auch solchen Menschen bietet die Holtenauer Reede mit Schiffen, die auf ihre Schleusung warten, Einiges.
Die für Samstag geplanten drei Rennen waren um 16 Uhr im Kasten. Ab 18 Uhr gab es dann im Vereinsheim des SVK Roastbeef mit Bratkartoffeln - Regattasegeln und Gourmetessen.
Der Sonntag erfreute uns bei Sonne und 2-3 aus Ost und einer Bahn, die noch weiter in der Innenförde lag - und spätestens das hatte dann Wannseequalität. Von 90 bis 140 Grad war auf der Kreuz alles dabei - Wasserschach at its best, da schmerzte die Großhirnrinde vom Nachdenken, Vorausahnen und Hinterherärgern.
Und auch am Sonntag bekam die Wettfahrtleitung zwei blitzsaubere Rennen hin. Um 14 Uhr bereits fand dann die Preisverteilung statt, unter Beteiligung der Tochter von Bruno Splieth, sehr stimmungsvoll.
bruno splieth pokal sieger tnUlf durfte seinen (nun ewig) gestifteten Pokal gleich wieder mitnehmen, die Sachpreise gingen an überraschte und erfreute Teilnehmer.

Ein Fazit gefällig? Für mich eine sehr schöne herbstliche Abrundung des norddeutschen Regattakalenders. Und wenn die Temperaturen auch wirklich nicht mehr so „hyggelig“ sind, kann man es auf der Kieler Innenförde mit nicht allzu viel Spritzwasser an Deck sehr gut aushalten.

Auf ein Neues in 2020!

Gero F GER 739

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