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Leicht vom Winde verweht

Bis Juli sind die Regattakalender voll und das Fahrtensegeln - zumindest über Flottengrenzen hinweg - schweigt vornehm. Doch am 4. & 5. August ist es endlich so weit. Die erste Flottillenfahrt der Folkebootvereinigung findet statt. 
Ziel ist die Lotseninsel, ein charmanter kleiner Hafen am Ausgang der Schlei, in den immer noch das eine oder andere Folkeboot passt und den man aus vielen Ostsee-Richtungen gut auf eigenem Kiel erreichen kann.
Gemeldet sind 8 Boote aus Eckernförde, der Schlei und der Flensburger Förde. 
Doch...es passiert das scheinbar unfassbare in diesem Segelsommer. Diverse Folkies werden vom Winde verweht, eines zudem von seinem Motor verlassen. 
 
Bis zum 2. August herrscht herrliches Sommerwetter und ein nur sehr leichtes Lüftchen, wenn überhaupt, begleiten mich auf meiner Sommertour und ich bange ob die sich unmittelbar anschließende Sternfahrt überhaupt stattfinden könne. 
Doch weit gefehlt. Auf einmal wird aus Flaute das Gegenteil. Der Wetterbericht warnt für Samstag und Sonntag vor Sturm- und Gewitterböen. Und so erreichen mich im Laufe des 3. August sukzessive die Mitteilungen von (hartgesottenen) Zeitgenossen: 
- „...weiß nicht ob meine Crew seefest genug ist. Und außerdem will mein Motor nicht mehr“
- „...weiß nicht, ob ich den Rückweg alleine schaffe.“
- „...mit den Kindern lassen wir das mal lieber“
- „...habe gerade einen neuen Mast, will den lieber schonen“...
 
Doch allem Wettergeunke zum Trotz finden sich dann doch fünf Folkies in Schleimünde auf der Lotseninsel ein: vier davon aus der DFV, eines adoptieren wir. 
Da die meisten von uns eher im Laufe des späteren Nachmittages oder frühen abends eintrudeln, liegen wir nicht alle zusammen im Päckchen, aber mit ein bisschen Geschick zumindest drei von uns nebeneinander. 
 
Das geplante gesellige Grillen entfällt dank heißem Sommer und entsprechendem Grillverbot in Schleswig-Holstein. Dafür gehen wir zeitnah zur (dem Wetter eventuell viel passenderen) flüssigen Ernährung über. Die Gin-Bar von Ole auf seiner ‚Pauline‘ liegt Bordwand an Bordwand mit der Weinbar von Thomas und Jule auf ihrer ‚Lord Jim‘. 
Unser Gespräche sind angeregt, die Weisheiten wachsen mit jedem Glas und wir haben es sehr nett miteinander. 
Um Mitternacht gehen wir allesamt in die Koje, denn Sonntag ist VVV (voll von vorne) für viele von uns angesagt. 
 
Als ich aufstehe, sind die meisten schon los. Draußen sind tatsächlich 6-7 Bft aus Nordost mit beeindruckenden schwarzen Wolkenwänden zu bestaunen. 
Ich bin froh als Vincent an Bord steigt und wir zu viert ‚Juna’ zurück nach Glücksburg segeln.
Mit Rasmus habe ich bereits gesprochen: für die Sternfahrt 2019 plant er eine freundlichere Brise. 
 
Datum für die nächste Sternfahrt: das erste Augustwochenende 2019, 3. & 4.August. 
 
Ich freue mich auf viele Anmeldungen von Euch, gerne auch weitere Anregungen zum Fahrtensegeln unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
 
Eure Swantje 
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