Flotte
Berlin

    Segelrevier Berlin

    Berlin - 5.967 ha Wasserfläche auf Wasserstrassen, Flüssen, Seen und Tümpel. Genug Platz zum Segeln sollte man meinen - und Folkeboote trifft man fast überall. Zum Segeln eignen sich aber eigentlich nur der Tegeler See im Norden, die Unterhavel mit der Scharfen Lanke, der Großen Breite, dem Wannsee, dem Tiefen See und der Krampnitz im Südwesten. Im Osten gibt es entlang Dahme und Spree den flachen Müggelsee und die Seenkette vom Zeuthener See bis zum Scharmützelsee. Verbunden durch Kanäle mit der einen oder anderen Schleuse. Die Regatten für Folkeboote finden auf dem Tegeler See, der Unterhavel und im Wannsee statt.

    Wer in Berlin segeln will, braucht übrigens den Sportbootführerschein Binnen.

     

    Großer Wannssee - Unterhavel

    Wenn Berliner und Touristen ganz allgemein vom Wannsee sprechen, dann wissen viele oft nicht, dass sie eigentlich über die Unterhavel reden. Denn der Große Wannsee ist geografisch und hydrologisch gesehen nur eine zweieinhalb Kilometer tiefe Bucht der Havel in Berlin. Segler wissen das. Die Bucht indes hat es in sich - und sie gehört zu den wichtigsten Wassersportregionen Deutschlands und hat ohne Zweifel Segelsportgeschichte geschrieben. Das liegt nicht zuletzt auch an den großen Segelvereinen hier wie dem PYC, dem BYC und allen voran dem VsAW.

    Der Wannsee gehört zu der Kladower Seestrecke, die sich zwölf Kilometer lang von der Spandauer Ortslage Pichelsdorf bis zum Meedehorn bei Potsdam-Sacrow erstreckt, begrenzt von typisch flussförmigen Havelabschnitten flussaufwärts (von der Zitadelle Spandau bis zum Pichelsdorfer Gemünd) und der Havelenge bei Sacrow flussabwärts. Die Abgrenzung des Großen Wannsees von der Kladower Seestrecke ist eine gedachte Linie von der Schwanenwerderbrücke (landseits) im Osten zum Großen Tiefehorn im Westen.

    Der Wannsee und vor allem die Unterhavel bieten viel Platz für die Regattabahnen der Folkeboote, von unseren neun Ranglistenregatten werden sieben hier gesegelt. Vom Sparr-Preis bis zur Rolling Home findet man die Folkes immer irgendwo links und rechts von Schwanenwerder.

    Und die wichtigsten Folkeboot-Vereine neben den obengenannten sind hier zweifellos der SC Ahoi, die SV03, der SC Gothia, der SvSt sowie der SpYC und der SCO. Eine ziemlich verlässliche und breite Basis also.

    Auch für Fahrtensegler ist die Unterhavel groß genug, einen ganzen Segelurlaub zu verbringen. Wer auf der Havel nach Süden fährt, dem öffnet sich in Brandenburg eine wunderschöne Landschaft, irgendwann erreicht man die Elbe und viel später auch die Nordsee. Nach Norden geht es zur Müritz und an die Ostsee. Mit gestelltem Mast ist für die Folkes aber natürlich an der Glienicker Brücke oder in Spandau Schluss. Dazwischen findet sich auf den rund 12 sm von Spandau in die Krampnitz viel Platz zum Segeln und ein überraschend schönes Revier, das manchmal vergessen lässt, dass man am unmittelbaren Rand einer Metropole unterwegs ist.

    Wannsee

    Kartografie zur Verfügung gestellt mit freundlicher Genehmigung der kartenwerft logo

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